Serafino Oase – Rezensionen - öffentliche Transparenzseite
Offenheit und Ehrlichkeit gehören für mich zu den wichtigsten Grundlagen meiner Arbeit als Züchterin und Tierbetreuerin. Wer sich für ein Tier aus unserer Familie entscheidet, bekommt nicht nur ein Tier, sondern übernimmt Verantwortung für ein Lebewesen.
Normalerweise klären wir Fragen oder Probleme immer direkt im persönlichen Gespräch. In den meisten Fällen gelingt das auch gut, denn gegenseitiger Respekt und Verständnis sind für mich selbstverständlich.
In seltenen Fällen entstehen jedoch Konflikte oder Missverständnisse, die später öffentlich in Bewertungen dargestellt werden. Da diese Bewertungen häufig nur einen kleinen Ausschnitt einer Situation zeigen, habe ich mich dazu entschieden, auf dieser Seite zusätzliche Informationen bereitzustellen.
Mein Ziel ist dabei nicht, jemanden anzugreifen oder bloßzustellen. Vielmehr möchte ich transparent erklären, wie bestimmte Situationen tatsächlich abgelaufen sind. Interessierte Leser können sich dadurch ein vollständigeres Bild machen.
Zu jedem beschriebenen Fall stelle ich – soweit möglich – auch entsprechende Dokumente oder Gesprächsausschnitte zur Verfügung, damit Abläufe nachvollziehbar bleiben.
Eines ist mir dabei besonders wichtig:
Bei allen Diskussionen darf niemals vergessen werden, dass es hier um Lebewesen geht. Das Wohl der Tiere steht für mich immer an erster Stelle.
Ein weiteres Problem, mit dem heute viele kleine Unternehmen konfrontiert sind, betrifft das System der Online-Bewertungen – insbesondere bei Google.
Grundsätzlich können Bewertungen hilfreich sein, weil Kunden ihre Erfahrungen teilen und anderen Menschen eine Orientierung geben. In der Praxis zeigt sich jedoch zunehmend eine andere Seite dieses Systems.
Bewertungen können oft veröffentlicht werden, ohne dass der tatsächliche Hintergrund oder der vollständige Ablauf einer Situation überprüft wird. Dadurch kann es passieren, dass Aussagen dauerhaft öffentlich sichtbar bleiben, obwohl sie nur eine persönliche Sichtweise darstellen oder wichtige Informationen fehlen.
Gerade für kleine Unternehmen kann dies erhebliche Auswirkungen haben. Eine einzelne negative Bewertung bleibt häufig über Jahre sichtbar und prägt den ersten Eindruck für Menschen, die das Unternehmen noch gar nicht kennen.
Natürlich besteht die Möglichkeit, Bewertungen bei Google zu melden. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass dies häufig nur begrenzte Wirkung hat. Nicht umsonst hat sich in den letzten Jahren ein eigener Markt entwickelt, der sich ausschließlich mit dem Entfernen von Google-Bewertungen beschäftigt. Zahlreiche Anbieter werben damit, gegen Bezahlung Bewertungen löschen zu lassen – ein Umstand, der zeigt, wie groß das Problem für viele Unternehmen inzwischen geworden ist.
Auch wir haben uns mit diesem Thema auseinandergesetzt. Letztlich habe ich mich jedoch bewusst gegen diesen Weg entschieden. Statt Bewertungen über externe Anbieter entfernen zu lassen, setze ich auf Transparenz. Deshalb stelle ich auf dieser Seite zusätzliche Informationen und Dokumente zur Verfügung, damit sich jeder selbst ein möglichst vollständiges Bild machen kann.
Die auf dieser Seite dargestellten Inhalte geben den Ablauf aus unserer Sicht wieder.
Alle veröffentlichten Dokumente wurden datenschutzkonform gekürzt oder anonymisiert.
Ziel dieser Seite ist ausschließlich Transparenz und die Möglichkeit für Leser, sich ein vollständigeres Bild zu machen.
Bewertung 1
Stellungnahme zur Bewertung von Frau G.
Im Dezember 2025 nahm Frau G. erstmals Kontakt mit uns auf, da sie sich für den letzten verfügbaren Welpen interessierte.
Sie kam gemeinsam mit ihrem Vater und ihrer Mutter zu uns, um den Welpen kennenzulernen.
Da ich zu diesem Zeitpunkt noch Kunden im Salon hatte, konnte ich mich nicht durchgehend zu dem Besuch dazu gesellen. Während dieses Besuchs meldete sich ein weiterer Interessent telefonisch und erkundigte sich ebenfalls nach dem letzten Welpen. Daraufhin entschied sich Frau G., den Welpen zu reservieren.
Mein Angebot ist für alle Interessenten gleich:
Alle zukünftigen Besitzer dürfen ihren Welpen jederzeit besuchen. Für viele Menschen ist ein Welpe nicht einfach ein Tier, sondern ein neues Familienmitglied. Deshalb lege ich großen Wert auf Offenheit und Transparenz. Ich verstecke nichts und beantworte Fragen immer ehrlich.
Wer bereits Welpen aufgezogen hat, weiß, dass junge Welpen in diesem Alter ihre Blase und ihren Darm noch nicht vollständig kontrollieren können. Während der Besuche von Frau G. stellte dies jedoch keinerlei Problem dar. Im Gegenteil: Da unsere Kunden bei uns wie ein Teil der Familie behandelt werden, setzte sich Frau G. sogar mit zu den Welpen auf den Boden, um Zeit mit ihnen zu verbringen. Zu diesem Zeitpunkt wurden keinerlei Beschwerden über Hygiene oder Sauberkeit geäußert.
Damit Welpen sich an unterschiedliche Umgebungen gewöhnen, lernen sie bei uns auch verschiedene Böden, Gerüche und Temperaturen kennen. Aus diesem Grund befanden sich die Welpen zeitweise in der zweiten Haushälfte.
Leider wurden wir vor einigen Jahren Opfer einer fehlerhaften Dachsanierung durch eine Dachdeckerfirma. Dadurch entstanden erhebliche Schäden an Dach, Wänden und Böden. Seit fast zwei Jahren befinden wir uns deshalb in einem Gerichtsverfahren. Solange kein endgültiges Gutachten und Urteil vorliegt, dürfen wir in diesem Gebäudeteil keine größeren baulichen Veränderungen vornehmen.
Die betroffene Fläche umfasst etwa 150 m². Um die Welpen zu schützen, befanden sie sich dort lediglich in einem gesicherten Laufstall, und auch nur in Momenten, in denen eine direkte Beaufsichtigung kurzfristig nicht möglich war.
Grundsätzlich leben unsere Tiere jedoch mitten in unserem Alltag und nicht abgeschottet. Viele unserer Hunde schlafen sogar bei uns im Bett. Wenn Welpen im Haus sind, schläft die Mutterhündin gemeinsam mit ihren Welpen in einer Wurfbox in unserem Schlafzimmer.
Ich empfehle übrigens auch allen zukünftigen Besitzern, für ihren Welpen ein Laufgitter anzuschaffen, um ihn in bestimmten Situationen sicher unterbringen zu können.
Die Mutterhündin sowie die Welpen werden im Alter von vier Wochen tierärztlich untersucht. Auch darüber wurde Frau G. selbstverständlich informiert.
Frau G. wurde mehrfach angeboten, ihren Welpen jederzeit zu besuchen. Dieses Angebot war vermutlich sogar zu großzügig gemeint, denn auch ich arbeite sieben Tage in der Woche und bin teilweise sogar nachts für Notfälle erreichbar.
Am Tag der Übergabe erschien Frau G. mit ihren beiden Kindern. Sie untersuchte den Welpen selbst und füllte eigenständig das Übergabeprotokoll aus. Auch zu diesem Zeitpunkt hätte sie mögliche Beanstandungen eintragen können, die ihre spätere Bewertung erklären würden. Dies geschah jedoch nicht.
Einige Tage später stellte sich heraus, dass bei einem Welpen möglicherweise eine Verwechslung des Geschlechts vorlag. Da mir Ehrlichkeit sehr wichtig ist, informierte ich Frau G. sofort darüber.
Ihre erste Reaktion war, dass dies für sie kein Problem darstellen würde, selbst wenn bei ihrem Welpen ebenfalls eine solche Verwechslung vorliegen sollte.
Nachdem sie später ihren Tierarzt aufgesucht hatte, der das Geschlecht anders bestimmte, änderte sich die Situation jedoch deutlich. Es wurden Vorwürfe erhoben, obwohl die Familie den Welpen weiterhin behalten wollte.
Ich bot sofort an, einen korrigierten Herkunftsnachweis auszustellen. Dafür benötigte ich jedoch den neuen Namen des Welpen. Leider erhielt ich über einen längeren Zeitraum keine Antwort von Frau G.
Da Frau G. mit Frau N. (Verfasserin einer weiteren Bewertung) verwandt ist, ging ich schließlich davon aus, dass kein weiterer Kontakt mehr gewünscht war.
Erst später bemerkte ich zufällig eine weitere Nachricht von Frau G., in der sie erneut nach dem geänderten Herkunftsnachweis fragte. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir auch der neue Name mitgeteilt. Ich veranlasste die Änderung daraufhin sofort.
Nachdem Frau G. den korrigierten Herkunftsnachweis erhalten hatte, wurde dennoch die negative Bewertung veröffentlicht, was für mich persönlich schwer nachvollziehbar ist.
Nachdem bereits bei zwei Welpen eine unterschiedliche Geschlechtsbestimmung festgestellt wurde, habe ich selbst noch einmal das Gespräch mit meiner Tierärztin gesucht, um den Sachverhalt zu klären. Dabei stellte sich heraus, dass die ursprüngliche Bestimmung des Geschlechts in der Praxis von einer Praktikantin vorgenommen wurde, die sich hierbei leider geirrt hatte.
Dieser Fehler ist selbstverständlich für alle Beteiligten ärgerlich – sowohl für mich als Züchterin als auch für die jeweiligen Käufer. Gerade deshalb habe ich den Sachverhalt sofort offen kommuniziert und den betroffenen Familien angeboten, die entsprechenden Dokumente korrigieren zu lassen.
Die Abläufe sind durch Dokumente nachvollziehbar. Auch im Kaufvertrag sind entsprechende Regelungen festgehalten, unter anderem zum respektvollen Umgang miteinander sowie zum Schutz der Reputation beider Vertragsparteien.
Umso unverständlicher ist es für mich persönlich, dass trotz dieser transparenten Kommunikation, der vorhandenen Nachweise und der angebotenen Lösungen anschließend öffentliche Bewertungen veröffentlicht wurden, die aus meiner Sicht den tatsächlichen Ablauf nicht korrekt wiedergeben.
Ergänzende Anmerkung
Ein Punkt, der mich in diesem Zusammenhang besonders beschäftigt, ist, dass in den veröffentlichten Bewertungen keinerlei belegbare Aussagen über die Welpen selbst gemacht werden.
Menschen, die sich für einen Welpen interessieren, möchten in erster Linie wissen, wie sich die Tiere entwickeln. Wichtige Fragen wären zum Beispiel:
Sind die Welpen gesund?
Sind sie gut sozialisiert?
Zeigen sie Verhaltensauffälligkeiten?
Wie haben sie sich in ihren neuen Familien entwickelt?
Zu all diesen Punkten finden sich in den Bewertungen jedoch keinerlei konkrete Angaben oder nachprüfbare Hinweise. Es wird weder beschrieben, ob gesundheitliche Probleme bestehen, noch ob die Tiere Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder Entwicklungsprobleme aufgetreten sind.
Dabei wären genau solche Aspekte relativ einfach objektiv nachweisbar. Gesundheitliche Auffälligkeiten, Entwicklungsprobleme oder Verhaltensstörungen lassen sich in der Regel durch tierärztliche Untersuchungen oder fachliche Beurteilungen dokumentieren und belegen.
Gerade diese Informationen wären für zukünftige Welpenkäufer jedoch von großer Bedeutung, denn sie zeigen, ob ein Tier aus unserer Aufzucht ein stabiles, gesundes und gut sozialisiertes Familienmitglied wird.
Dass solche überprüfbaren Aspekte in den Bewertungen nicht erwähnt werden und stattdessen ausschließlich persönliche Vorwürfe im Vordergrund stehen, ist aus meiner Sicht bemerkenswert.
Bewertung 1 - unsere Antwort
Bewertung 1 - Ausschnitt Chatverlauf
Bewertung 1 - Dokumente
Bewertung 2
Stellungnahme zur Bewertung von Frau N.
Frau N. kam gemeinsam mit ihrem Mann, Herrn N., zu uns, um sich einen Rüden auszusuchen. Bereits bei diesem ersten Besuch wirkten beide sehr zurückhaltend. Rückblickend hatte ich damals den Eindruck, dass sie sich möglicherweise eher für einen anderen Züchter entscheiden würden – was im Nachhinein vermutlich für alle Beteiligten die bessere Lösung gewesen wäre.
Herr N. war nach diesem ersten Besuch nicht mehr persönlich bei uns. Bei späteren Besuchen erschien Frau N. nicht selbst, sondern stattdessen kamen Frau G. sowie deren jüngere Schwester.
Bei Frau N. wurde als erstes festgestellt, dass bei der ursprünglichen Geschlechtsbestimmung des Welpen ein Fehler vorlag. Was mich jedoch besonders überrascht hat, war die anschließende Reaktion.
Es handelt sich bei einem Welpen um ein Lebewesen – nicht um einen Gegenstand, den man einfach „austauschen“ oder beiseitestellen kann. Aus den Chatverläufen geht hervor, dass Frau N. in ihrer persönlichen Verärgerung darüber nachgedacht hat, den Welpen zu isolieren. Für mich als Züchterin ist ein solcher Umgang mit einem Tier selbstverständlich nicht akzeptabel.
Wenn Menschen Fehler machen, ist das bedauerlich, aber manchmal nicht vollständig vermeidbar. Gerade bei sehr jungen Welpen kann es bei der Geschlechtsbestimmung in seltenen Fällen zu Irrtümern kommen.
Ich habe mehrfach versucht, Verständnis zu zeigen und eine Lösung anzubieten. Unter anderem habe ich wiederholt angeboten, dass der Welpe jederzeit zurückgebracht werden kann und ich den vollen Kaufpreis erstatte. Mehr kann man als Züchterin in einer solchen Situation kaum anbieten.
Dieses Angebot wurde jedoch nicht angenommen.
Selbst als ich mir Sorgen um das Wohlergehen des Welpen machte und um ein kurzes Video bat, um zu sehen, wie es ihm geht, erhielt ich darauf keine Antwort. Bis heute weiß ich leider nicht, wie es dem kleinen Hund geht.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Situation zunehmend in eine Richtung, in der nicht mehr der Welpe im Mittelpunkt stand, sondern ausschließlich die Suche nach einer Schuldfrage. Eine tatsächliche Lösung wurde jedoch von Seiten der Familie nicht gewünscht.
In meinem Kaufvertrag ist festgelegt, dass bestimmte freiwillige Serviceleistungen – wie zum Beispiel die Ausstellung meiner Pflegeausweise – nur dann erfolgen, wenn ein vertrauensvoller Umgang zwischen beiden Seiten besteht. Da sich die Situation zunehmend zuspitzte und Herr N. später wieder in den Kontakt eintrat und mir Vorwürfe sowie Anschuldigungen machte, habe ich mich dazu entschieden, diese freiwilligen Leistungen in diesem Fall nicht zu vergeben.
Trotz der angespannten Situation habe ich weiterhin angeboten, einen geänderten Herkunftsnachweis auszustellen. Dafür benötige ich jedoch den neuen Namen des Welpen. Dieser wurde mir bis heute nicht mitgeteilt, weshalb eine Änderung der Dokumente bisher nicht möglich war.
Vor kurzem erhielt ich zudem ein Schreiben eines Anwalts der Familie N. In diesem Schreiben wurde unter anderem gefordert, einen Impfpass auszuhändigen.
Hierzu ist wichtig zu erklären:
In meinem Kaufvertrag ist ausdrücklich geregelt, dass die Welpen bei uns nicht geimpft werden, damit sie nach der Abgabe direkt bei einem Tierarzt der neuen Besitzer vorgestellt werden. Entsprechend kann es von meiner Seite auch keinen ausgestellten Impfpass oder Heimtierausweis geben, da ich selbst keine Tierärztin bin.
Ab diesem Punkt wurde die Situation für mich zunehmend unverständlich. Deshalb habe ich mich entschieden, die entsprechenden Dokumente und Abläufe transparent darzustellen, sodass sich jeder selbst ein Bild machen kann.
Grundsätzlich wäre es natürlich möglich, rechtliche Schritte einzuleiten oder selbst einen Anwalt einzuschalten. Doch aus meiner Sicht würde dies die Situation nicht lösen. Nach meinem Eindruck geht es in diesem Konflikt inzwischen schon lange nicht mehr um den Welpen selbst, sondern vor allem um persönliche Auseinandersetzungen zwischen Menschen.
Abschließend möchte ich noch betonen, dass ich in dieser Situation alles in meiner Macht Stehende versucht habe, um den Käufern gerecht zu werden und eine faire Lösung für alle Beteiligten zu finden. Ich habe mehrfach Gespräche angeboten, Lösungen vorgeschlagen und sogar die vollständige Rücknahme des Welpen mit Rückerstattung des Kaufpreises in Aussicht gestellt.
Leider haben sich beide Familien dazu entschieden, den Konflikt auf eine Weise auszutragen, bei der aus meiner Sicht nicht mehr das Wohl der Tiere im Mittelpunkt stand. Von einem solchen Umgang möchte ich mich ausdrücklich distanzieren.
Für mich als Züchterin sind Tiere keine Ware, sondern Lebewesen, für die ich Verantwortung trage – auch über die Abgabe hinaus. Genau aus diesem Grund ist es mir wichtig, klar zu sagen, dass ich nicht möchte, dass Konflikte zwischen Menschen auf dem Rücken von Tieren ausgetragen werden.
So möchte ich nicht arbeiten, und so möchte ich auch nicht leben.
Ergänzende Anmerkung
Ein Punkt, der mich in diesem Zusammenhang besonders beschäftigt, ist, dass in den veröffentlichten Bewertungen keinerlei belegbare Aussagen über die Welpen selbst gemacht werden.
Menschen, die sich für einen Welpen interessieren, möchten in erster Linie wissen, wie sich die Tiere entwickeln. Wichtige Fragen wären zum Beispiel:
Sind die Welpen gesund?
Sind sie gut sozialisiert?
Zeigen sie Verhaltensauffälligkeiten?
Wie haben sie sich in ihren neuen Familien entwickelt?
Zu all diesen Punkten finden sich in den Bewertungen jedoch keinerlei konkrete Angaben oder nachprüfbare Hinweise. Es wird weder beschrieben, ob gesundheitliche Probleme bestehen, noch ob die Tiere Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder Entwicklungsprobleme aufgetreten sind.
Dabei wären genau solche Aspekte relativ einfach objektiv nachweisbar. Gesundheitliche Auffälligkeiten, Entwicklungsprobleme oder Verhaltensstörungen lassen sich in der Regel durch tierärztliche Untersuchungen oder fachliche Beurteilungen dokumentieren und belegen.
Gerade diese Informationen wären für zukünftige Welpenkäufer jedoch von großer Bedeutung, denn sie zeigen, ob ein Tier aus unserer Aufzucht ein stabiles, gesundes und gut sozialisiertes Familienmitglied wird.
Dass solche überprüfbaren Aspekte in den Bewertungen nicht erwähnt werden und stattdessen ausschließlich persönliche Vorwürfe im Vordergrund stehen, ist aus meiner Sicht bemerkenswert.
Bewertung 2 - unsere Antwort
Bewertung 2 - Ausschnitt Chatverlauf
Bewertung 1 - Dokumente
Schreiben Anwalt
Bewertung 3
Leider konnten wir bis heute keine Unterlagen oder Hinweise finden, die darauf schließen lassen, dass die Person, die diese Bewertung verfasst hat, tatsächlich Kundin oder Kunde unseres Salons war.
In unserem Terminbuch sowie in unseren Kundenunterlagen lässt sich kein entsprechender Besuch nachvollziehen. Auch die Bewertung selbst enthält keine konkreten Angaben zu einem Termin, einem Tier oder zu einer tatsächlich stattgefundenen Behandlung.
Gerade bei so schwerwiegenden Vorwürfen wäre es wichtig zu wissen, um welches Tier es ging, wann der Besuch stattgefunden hat und welche konkrete Situation gemeint ist. Ohne diese Informationen ist es für uns nicht möglich, den beschriebenen Vorfall nachzuvollziehen oder darauf einzugehen.
Wir legen großen Wert auf einen ruhigen, respektvollen und einfühlsamen Umgang mit allen Tieren. Sollte es tatsächlich einmal zu einem Missverständnis oder einer Unzufriedenheit kommen, sind wir jederzeit bereit, dies persönlich zu klären.
Aus diesem Grund würden wir uns sehr freuen, wenn sich die Verfasserin oder der Verfasser dieser Bewertung direkt bei uns meldet, damit wir den geschilderten Sachverhalt nachvollziehen und gegebenenfalls klären können.